Die richtige Vorbereitung für den Online Druck

Juni 6, 2013 in InDesign

Online-Druckereien sind bereits zu einem umfangreichen und wichtigen Wirtschaftszweig geworden, gerade weil sie so schnell und effizient die besonderen Wünsche ihrer Kunden umsetzen können. Doch durch die Übertragung der Aufgaben vom Auftraggeber an die Druckerei kommt es nicht selten zu Missverständnissen, die die Ausführung verzögern und Stress auf beiden Seiten hervorrufen können. Daher ist es ratsam genau zu wissen, welche Anforderungen Druckereien an die übermittelten Daten stellen, damit der Auftrag genau nach Plan schnell und zufriedenstellend ausgeführt werden kann.

Die richtige Dokumentgestaltung
Wer Printprodukte wie Flyer erstellen lassen möchte, will sicher eine ausreichende Farbechtheit und Bildschärfe erreichen. Zu Beginn ist es bereits wichtig, die richtigen Layout-Programme zu verwenden. Word- oder Powerpoint-Dateien können von vielen Druckereien gelesen werden, doch die Gefahr, dass Worte eine Zeile vorrücken, Bilder nicht wie gewünscht auftauchen oder eine Schriftart nicht verfügbar ist, ist dabei viel zu groß. Eine gute Investition wäre dabei also ein professionelles Layout-Programm, in dem zudem auch schon das geeignete Farbspektrum ausgewählt werden kann. Denn Drucker arbeiten zumeist mit dem sogenannten CMYK-Farbspektrum, wohingegen normale Programme zur Bildbearbeitung grundsätzlich im RGB-Spektrum agieren. Das muss per Einstellungsoption unbedingt angeglichen werden.
Auch auf eine ausreichende Auflösung von mindestens 300 dpi sollte geachtet werden, um keine unangenehmen Überraschungen hinsichtlich Unschärfe zu erleben. Um die Datenübermittlung zu vereinfachen, bietet es sich daher auch grundsätzlich an, die zuvor in Layout-Programmen fertiggestellten Projekte in einer PDF-Datei zu speichern und so an die Druckerei zu senden.

Vor der Abgabe
Natürlich sollte vor der endgültigen Abgabe eine umfangreiche Fehlerkorrektur durchgeführt werden. Auch sollte ein Testdruck am heimischen Drucker in Betracht gezogen werden, da viele Fehler am Bildschirm unentdeckt bleiben. Wer einen genauen Schnitt braucht und Farben oder Bilder hat, die bis an den Rand der Vorlage reichen, sollte das gesamte Dokument an den Kanten verlängern und Schnittmarken einfügen. Andere Informationen, wie der Dateiname, ein Datum oder Farbbalken haben auf der Vorlage jedoch nichts verloren.
Um den Prozess zu beschleunigen und der Druckerei viel Arbeit abzunehmen sollte man auch auf das richtige Format der Datei, die richtige Seitengrößen und eine nachvollziehbare Ordner-Struktur in dem abgegebenen Medium achten. Dabei sollten so wenig Dateien wie möglich eingereicht werden und nicht etwa eine Datei pro Kapitel. Ein A5-Druck sollte nicht als A4-Seite abgegeben werden. Auch hilft es der Druckerei sehr, wenn alle zu druckenden in einem Ordner zu finden sind und eine Anleitung gegeben wird, besonders bei Flyern, welche Seiten letztendlich wie zusammengefügt werden sollten. Online-Druckereien sind auf viele verschiedene Situationen vorbereitet, aber mit diesen einfachen Regeln lässt sich auf beiden Seiten viel Zeit und Stress einsparen.
Ein Beitrag von  Flyerpilot